Willkommen auf der Homepage der BUND Kreisgruppe Wesel

"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, können mit vielen kleinen Dingen die Welt verändern..."

Treffen der BUND Kreisgruppe Wesel

Nächste Treffen der BUND Kreisgruppe Wesel im Naturschutzzentrum, Freybergweg 9, 46483 Wesel (Nähe Arbeitsamt): 
               jeweils Dienstags um 19:30 Uhr,
               letztes Treffen vor den Sommerferien: 
27.06.2017

Ein Jahr nach dem Hochwasser: Veranstaltung »Dialog an der Issel«

Die Issel am Marienthaler Gasthof

Termin: 20. Mai 2017 / 11:00 Uhr
Treffpunkt: Marienthaler Gasthof, Pastor-Winkelmann-Straße 2, 46499 Hamminkeln- Marienthal 
Veranstalter: BUND-Kreisgruppe Wesel
Beraterin: Nora Zurnieden, Wassernetz NRW.

Wassernetz NRW ist ein Zusammenschluss der Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU mit dem Ziel die Gewässer in NRW zu schützen und zu verbessern.

Heute fließt die Issel gemächlich durch Marienthal und niemand der Besucher kann sich vorstellen, dass es noch kein Jahr her ist, als es an der Issel beinahe „Land unter“ hieß. Nur mit dem beispiellosen Einsatz von Feuerwehr und freiwilligen Helfern konnte der Katastrophenfall verhindert und die Wohnbebauungen entlang der gefährdeten Stellen geschützt werden. Fast ein Jahr danach, stellt sich den Anwohnern und vielen Bürgern aus der näheren Umgebung die Frage, wie sich eine solche dramatische Hochwasserlage an der Issel zukünftig verhindern lässt, welche Maßnahmen bereits durchgeführt, bzw. geplant sind und was zusätzlich noch in Angriff genommen werden müsste.

Der BUND lädt deshalb alle Interessierten zu einem »Dialog an der Issel« mit BUND-Mitglied und Mitarbeiterin beim Wassernetz NRW Nora Zurnieden ein. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns über Ihr Kommen! ð Mehr Informationen hierzu.

Bergehalde Lohmannsheide

Die Natur hat sich die Bergehalde wieder zurückerobert. Sie ist Heimat von Zauneidechsen, Kreuzkröten, Libellen und zwei weiteren, seltenen Insekten, der Blauflügeligen Sandschrecke und der Blauflügeligen Ödlandschrecke. Kleine, inzwischen mit Rohrkolben zugewachsene Tümpel bieten Kamm- und Teichmolchen ein Laichgewässer. Die Planung sieht allerdings vor, die Halde zukünftig als Deponie zu nutzen. Bedingt durch die Nutzung des Areals als Halde, bestehen bereits Vorbelastungen, insbesondere des Grundwassers. Diese Belastungen verschlimmern sich durch die erneute Nutzung der Halde als Deponie. Mehr dazu in einerInformationsschrift (1,62 MB) der Moerser Ortsgruppe des BUND.

8. März 2017

Deponie Mühlenberg im Gartroper Busch

Blick auf die Deponie Mühlenberg

Deponie Mühlenberg
Mit großem Befremden haben die BUND-Ortsgruppe Schermbeck und BUND-Kreisgruppe Wesel zur Kenntnis genommen, dass sich ausgerechnet der Vorstand vom Naturpark Hohe Mark, und hier insbesondere die in der Presse zitierte Geschäftsführerin Dagmar Bergmann für eine Erhöhung der Deponie Mühlenberg im Gartroper Busch ausgesprochen hat. Die Idee der Erhöhung von 77 Metern auf 92-95 Meter ist nicht anlässlich eines Besuchs auf der Aschenhalde entstanden, sondern vielmehr das Ergebnis einer Bedarfsanalyse für Deponien der Deponieklasse 1 (Bauschutt, Boden, Schlacken(mineralische Abfälle)) in NRW. Da der Raum für Deponierung von Flugasche u. ä. knapp ist, versucht man hier aus der Not eine Tugend zu machen und verkauft die spätere Nutzung der Deponie als Aussichtsplattform als touristisches Highlight und womöglich auch noch als Gewinn für die Natur. Dabei erhebt sich der Mühlenberg schon jetzt als Fremdkörper in der ursprünglich ebenen niederrheinischen Landschaft. Eine Erhöhung durch die Einbringung von weiteren 700.000 Kubikmetern bedeutet eine weitere erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes. Dies zu fördern ist unseres Erachtens nicht die Aufgabe eines Naturparks Hohe Mark.
Ortsgruppe Schermbeck/ Ulrike Trick

26. Oktober 2016

Der Wolf - zurück am Niederrhein? - Themenabend Mi., 26.10.2016 - 19:00 Uhr

Wolf - zurück in deutschen Wäldern
Wolfswelpen

Lange galt der Wolf in Deutschland als ausgerottet, doch seit der Jahrtausendwende besiedelt er von Osten kommend wieder unsere Landschaft.
Im Frühjahr dieses Jahres hat eine Wölfin auf der Wanderschaft zum ersten Mal den Niederrhein erreicht. Dies bestätigte das Landesamt für Naturschutz anhand von Untersuchungen der drei von ihr gerissenen Ziegen in der Dingdener Heide und nach der Auswertung der sichergestellten genetischen Proben. Es handelt sich dabei um den elften Nachweis eines Wolfes in NRW seit seines ersten Auftretens in NRW in 2009.

War dies nur eine einmalige kurze Stippvisite eines Tieres oder wird der Wolf bald häufiger Gast oder sogar ständiger Bewohner am Niederrhein? Ist unsere dichtbesiedelte Landschaft überhaupt als Lebensraum für Wölfe geeignet, und wenn ja, was bedeutet dies für die hier lebende Bevölkerung und die hier lebenden Tiere? Mit welchen Problemen müssen berufsmäßige Tierhalter, - hier sind besonders die Schafs- und Ziegenzüchter betroffen, als auch Besitzer von Haustieren rechnen?
Können Mensch und Wolf - mehr oder weniger friedlich - koexistieren?

Diesem Thema möchte die BUND-Kreisgruppe am Themenabend "Wolf" nachgehen und hat dazu den Naturschützer Uwe Tichelmann vom Freundeskreis freilebender Wölfe, als auch den Wolfbeauftragten des NRW-Schafzuchtverbandes Ulf Helming eingeladen. Beide Herren werden aus ihrer Sicht das Thema "der Wolf - zurück am Niederrhein" behandeln. Herr Helming wird  dazu über mögliche Schutzmaßnahmen für die Tiere, als auch über Erfahrungen von Tierhaltern in Landesteilen, in denen der Wolf schon heimisch wurde, berichten. Anschließend werden noch offene Fragen der Zuhörer soweit als möglich beantwortet.

Mittwoch, den 26.10.2016 -  19:00 Uhr
Gaststätte Majert
Weseler Str. 88,  46499 Hamminkeln-Brünen
freier Eintritt.

Fotos: Uwe Tichelmann 

 

 

Dinslaken, Voerde aktuell: Neubau der B8

Unterstützung gesucht!
Die Stadt Dinslaken setzt sich derzeit stark für den Neubau der B8 quer durch Eppinghoven, den Wohnungswald und durch Voerde hindurch ein. Durch eine solche Straße würden nicht nur Menschen  Straßenlärm und  Schadstoffen ausgesetzt, sondern es würden auch wichtige Naherholungs- und Naturgebiete stark beeinträchtigt oder zerstört. Eine derartige Planung ist nach Auffassung des BUND nicht akzeptabel. Daher muss diesen Plänen Widerstand entgegengesetzt werden.
mehr zum Thema
Die Kreisgruppe Wesel des BUND benötigt deshalb dringend Unterstützung von Dinslakener  und Voerder BUND-Mitgliedern und betroffenen Bürgern.

Kontakt:
Telefon:  (0281) 164 84 66  -  Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, wir rufen dann schnellst möglich zurück!
E-Mail: bund.wesel@bund.net

Wassernetz NRW besucht Mühlenbach in Schermbeck

Das Wassernetz NRW besuchte am 18. Juni 2016 auf Einladung des BUND Schermbeck den Schermbecker Mühlenbach im Einzugsgebiet der Lippe, um sich gemeinsam mit weiteren 20 Gewässerinteressierten über den Stand der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie [WRRL, Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2000] vor Ort zu informieren. Mehr lesen...

Biolebensmittel im Kreis Wesel

2. aktualisierte Auflage unseres Bio-Lebensmittelführers für den Kreis Wesel

Seit der Erstausgabe im Jahre 2007 hat sich der Markt für Bio-Produkte mit jährlichen Zuwachsraten von mehreren Prozent und neuen Produkten dynamisch entwickelt. Das macht die alltäglichen Kaufentscheidungen nicht unbedingt einfacher. Unsere in 2015 neuaufgelegte Broschüre soll nicht nur mit den Adressen von Bio-Läden, sondern mit aktualisierten Informationen rund um die Lebensmittel helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Interessiert? Dann gibt’s hier mehr zu lesen…..

aktuelles Naturfoto

Der Distelfink, auch Stieglitz genannt, hier versteckt im Ried, ist Vogel des Jahres 2016

Freier Flug für unsere Bienen

Der BUND gewinnt einen Rechtsstreit gegen Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG: Nach dem Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 11.3.2015 darf der BUND weiterhin sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pflanzenschutzmittel [Lizetan Zierpflanzenspray und Calypso Schädlingsfrei] mit dem Wirkstoff Thiacloprid aus der Gruppe der Neonicotinoide für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung der Verbraucher handelt.

Helfen Sie unseren Bienen und Wildbienen und verzichten Sie auf die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Neonicotinoide, wie Clothianidin, Imidacloprid und Thiacloprid, denn neuere Forschungen zeigen, dass diese Wirkstoffe die Navigation und Kommunikation der Bienen stören, und in höheren Dosen sogar tödlich sind. Mehr….

Osterfeuer ohne Gefahr für Tiere und Umwelt

Alljährlich brennen am Ostersonntag im Kreis Wesel die Osterfeuer. Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer; dieser Brauch stammt aus vorchristlicher Zeit und diente dazu, den Winter zu vertreiben. Damit Tiere und Umwelt keinen Schaden nehmen, sind einige Regeln zu beachten. Mehr...

Austonungen im Gartroper Busch

Erdwall der Austonungen in Gartrop

Die Austonungen im Gartroper Busch zerstören ein Stück niederrheinischer Kulturlandschaft. Blickt man von der Pfannhüttenstrasse in Richtung Deponie, begrenzt ein riesiger Wall die ursprünglich durch Hecken und Baumgruppen strukturierten Grünlandflächen.

Und es geht weiter. Durch die anschließende Verfüllung der Tongrube „Eichenallee“ mit Steinkohleflugaschen und ähnlichen Kraftwerksabfällen entsteht ein neuer, etwa 30 Meter hoher Berg. Solche Berge sind eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes. Darüber können auch Parolen wie: „Tausche Ton gegen neue Berge“, herausgegeben vom RVR und der Firma Nottenkämper, nicht hinwegtäuschen.

Ortsgruppe Schermbeck/ Ulrike Trick



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